Schneeschuhwandern am Hochkönig!

Das erste mal auf einer schwarzen Piste!

5. April 2018 Comments (2) Allgemein, Bergsteigen

Überlebenschancen bei einer Lawine vergrößern

ACHTUNG: DIESER BEITRAG ERSETZT KEINEN PROFESSIONELLEN  LAWINENKURS. ES KANN IMMER ETWAS PASSIEREN UND DABEI KÖNNTEN DIESE TIPPS AUCH NICHT HELFEN

Wie überlebt man eine Lawine? Das fragen sich bestimmt viele, die Winter/Bergsport betreiben. Egal ob beim Skifahren, Bergsteigen oder beim Wandern. Jedes Jahr sterben Menschen durch Lawinen. In der Saison 2016/2017 starben alleine 29 Menschen in Österreich und der Schweiz. Ich weiß leider auch nicht genau, ob diese Tipps wirklich helfen. Ich war zum Glück noch nie in einer Lawine und kann es deshalb nicht genau sagen. Die Tipps, die ich dir jetzt zeige, habe ich alle im Internet gefunden und würde sie dir gerne zusammenfassen.

Vor der Lawine

Wir sagen mal es ist ein schönes Wochenende, in den Bergen hat es heute Nacht geschneit und die Wettervorhersage sagt strahlende Sonne vorraus. Du stehst auf und weißt jetzt schon, dass du heute Skifahren willst. Aber dabei denkst du an die Lawine und fragst dich, was du jetzt schon dafür machen kannst, dass du die Lawine überlebst.

    1. Lawinenrucksack

      Du kannst dir einen Lawinenrucksack kaufen. Wenn du siehst, dass die Lawine auf dich zukommt oder wenn du merkst, dass du gerade in der Lawine bist, kannst du an einem Band ziehen, sodass sich der Airbag dieses Rucksackes auslöst. Dadurch, dass sich der Airbag mit Luft füllt bleibst du immer dicht an der Oberfläche. Das ist wie beim Schwimmen. Wenn du Schwimmflügel mit Luft aufgefüllt hast, bleibst du an der Oberfläche.

  1. Lawinenausrüstung

    Kaufe dir eine Lawinenausrüstung, um bestens ausgestattet zu sein. Zu einer ordentlichen Lawinenausrüstung gehört meistens eine leichte Schaufel, um den Verschütteten auszugraben, eine Lawinensonde, um zu sehen, wie tief der Verschüttete ist, oder um ihn zu finden und ein Lvs. Ein Lawinenverschüttungsgerät, um den Verschütteten zu finden.

  2. Internet

    Egal ob Lawinen-Apps oder Bergfex. Suche dir genug Informationen raus, wie die Lawinensituation vor Ort ist. Wenn du schon vorher weißt, dass vor Ort Lawinenwarnstufe 5 vorgegeben wurde, dann musst du garnicht erst hinfahren. Weil dann kannst du das Skifahren außerhalb der Piste vergessen.

Das wäre es erstmal. Wir gehen mal davon aus, dass Lawinenwarnnstufe 2 vorgegeben ist und du dich somit auf den Weg machen willst. Jetzt kannst du noch etwas dafür tun, um eine Lawine zu überleben. Schreibe kurz deinem besten Freund, dass du Skifahren willst und frage ihn, ob er mitkommen will. Es macht zu zweit nicht nur mehr Spaß, sondern er kann dir auch helfen. Aber dazu kommen wir später.

Du packst deine Ausrüstung ins Auto und fährst gemütlich zum Skigebiet. Dein Freund steht schon auf dem Parkplatz und ihr testet zuerst, ob eure Lawinensuchgeräte funktionieren. Dafür schaltet ihr sie ein und testet, ob das Gerät piepst, wenn ihr näher zusammen geht. Wenn alles funktioniert, dann geht es endlich los.

Ihr fährt mit dem Lift nach oben und fahrt ein Stück auf der Piste. Aber ihr wolltet nicht auf der Piste fahren. Also biegt ihr nach rechts ab und könnt endlich losfahren. Alles funktioniert super. Der Schnee ist super und das Fahren macht auch Spaß. Aber dann steht ihr vor einem steileren Hang und dein Freund soll dich dabei filmen, wenn du diesen Hang runterfährst. Er hält die Kamera drauf und du startest. Aber plötzlich bewegt sich der Schnee unter deinen Füßen und du weißt, dass du eine Lawine ausgelöst hast. Was machst du jetzt ?!

  • Zuerst lässt du die Skistöcke los, die du nicht in den Schlaufen hattest. Wenn du sie nicht loslässt, dann kann es passieren, dass sie dir den Arm ausreißen. Deshalb außerhalb der Piste nie die Stöcke in die Schlaufe nehmen. Wenn der Stock weg ist, dann hast du Pech, aber der Arm ist wichtiger als der Stock.
  • Jetzt ziehst du am Band, das an deinem Rucksack befestigt ist. Der Airbag füllt sich mit Luft und du fühlst dich ein bisschen sicherer. Wir gehen jetzt mal vom schlimmsten aus. Plötzlich fliegt ein spitzer Stein in deinen Airbag, der kurz danach platzt. Er hilft dir jetzt nicht mehr.
  • Fahre jetzt so schnell du kannst. Eine Lawine ist zwar schnell. Aber sie kann nicht plötzlich nach links oder rechts rutschen. Fahre deshalb seitlich aus der Lawine raus, um ihr zu entkommen.
  • Wenn du es nicht geschafft hast und jetzt hinfällst, dann mache genau die gleichen Bewegungen, die du auch beim Schwimmen machst. So kannst du dich mit Glück an der Oberfläche halten.
  • Du kommst aber nicht mehr raus und merkst, dass die Lawine langsamer wird. Jetzt solltest du am besten die Hände schützend vor dein Gesicht halten. So schützt du es nicht nur, sondern du kannst dir auch eine kleine Atemhöhle schaffen, mit der du dann länger unter dem Schnee überlebst.
  • Jetzt steht die Lawine und dein Freund ist an der Reihe. Du bist verschüttet und er sieht dich nicht mehr. Am besten hält er das Lvs schon in der Hand und sucht dich. Wenn er das Piepen hört, dann nimmt er die Lawinensonde und sucht dich damit weiter. Wenn er auf dich gestoßen ist, dann sollte er dich so schnell wie möglich ausgraben. Denn je nach Größe der Atemhöhle kannst du schon nach 10 Minuten ersticken. Wenn er dich gefunden hat, zieht er dich raus und ruft gegebenfalls die Bergwacht, die er vorher schon mit der Nummer 144,140,15 oder je nach Land in seinem Handy eingespeichert hat.

Wenn es dir gut geht, dann fahrt ihr lieber schnell weg und geht nochmal zur Bergwacht, um ihnen zu erzählen, wo die Lawine runtergekommen ist, damit sie diese Stelle gegebenfalls sperren können.

Ich hoffe diese Tipps werden dir Helfen, aber ich hoffe, dass du diese Tipps niemals benutzen musst. Also immer aufpassen und wenn du gesichert fährst, dann macht es auch viel mehr Spaß 😀

Danke für’s lesen und bis zum nächsten Beitrag
Oli 😀

2 Responses to Überlebenschancen bei einer Lawine vergrößern

  1. Ich sagt:

    Hallo,

    es ist schön das du dich in bereits jungen Jahren mit diesem Thema auseinander setzt. Ich habe mir den Artikel durchgelesen aber leider muss ich feststellen das hier einige grobe Inhaltliche Fehler vorhanden sind. Wie du selbst geschrieben hast, sind die Informationen aus dem Internet zusammen gesucht. Das ist immer gefährlich vorallen wenn man nicht auf fundiertes Wissen trifft. Es gibt bei den Alpenvereinen usw. sehr gute fundierte Literatur. Ich empfehle dir solche zuzulegen und in dieser zu schmöckern. Außderm ist ein Lawinenkurs eine wichtige Grundvoraussetzung um sich mit dieser Materie zu beschäftigen und das richtige Vorgehen zu lernen.

    Der Titel des Beitrages sollte eher lauten „Wie verhindert man von einer erwischt zu werden“ – das ist mal das allerwichtigste.

    Vielleicht kannst du ja den Artikel überarbeiten wenn du mehr über das Thema gelernt hast. In dieser Version ist leider sehr viel Halbwissen bis falscher Informationen darin und daher etwas gefährlich.

    Berg Heil!

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