Calmont

Reise zum steilsten Weinberg Europas -Calmont

Fotografieren im Schnee

Fotografieren im Schnee

19. Januar 2018 Comments (0) Allgemein, Fotografie

Sterne Fotografieren – Fotografieren leicht gemacht

 

Hi. Ich bin Oli und das hier ist mein Blog. Schon bevor ich mit dem Fotografiern angefangen habe, wollte ich schon immer wissen, wie man Sterne fotografiert. Bestimmt kennst du die Bilder, bei denen eine schöne Landschaft mit vielen Sternen fotografiert wurde. Und genau die Fotos wollte ich selber machen. Willst du auch Sterne fotografieren? Dann bleib dran und lies gut mit 😀 Ich unterteile den Beitrag in ein paar Schritte, damit du es einfacher verstehst.

1.

Welche Kamera brauchst du ?

Du brauchst am besten eine Spiegelreflexkamera. Denn das wichtigste ist, dass du die Blende und Verschlusszeit manuell einstellen kannst. Das bedeutet, dass du die Verschlusszeit auf die Länge einstellen kannst, auf die du willst. Wenn du sie also 5 Sekunden lang haben willst, dann kannst du sie auf 5 Sekunden einstellen.

Allgemeine Infos.

  • Du musst auf jeden Fall eine lange Verschlusszeit haben. Ich fotografiere meistens mit einer Verschlusszeit von 30, manchmal sogar 60 Sekunden. Aber du musst bei der Verschlusszeit gut aufpassen, weil wenn du sie zu lange einstellst, dann kann es passieren, dass die Sterne keine „Punkte“ sondern Streifen sind. Weil die Sterne bewegen sich ja auch. Wenn das Bild dann zu lange dauert, dann bewegen sie sich zu weit.
  • Dann ist die Blende noch sehr wichtig. Weil wenn du die Blende zu hoch stellst, dann ist das Bild viel zu dunkel. Stelle sie am besten auf die kleinste Zahl. Dann kannst du nichts falsch machen.
  • Die Iso kennst du bestimmt auch. Du kannst die Iso natürlich ganz hoch stellen, damit das Bild heller wird und man die Sterne besser sieht. Aber dann hat man schon wieder ein Problem. Es ist halt nicht so einfach 😀 Du musst es einfach mal ausprobieren. So kannst du am besten herausfinden, wie hoch du sie einstellen kannst. Wenn du sie zu hoch stellst, dann gibt es ein Rauschen im Bild. Das sieht dann nicht mehr so schön aus.
  • Ein Stativ. Du brauchst auf jeden Fall ein Stativ. Das ist eigentlich einer der wichtigsten Sachen fürs Sterne fotografieren. Du kannst die Kamera natürlich auch auf den Boden stellen, aber dann kannst sie dann nicht überall hinstellen.

Das waren jetzt erstmal die wichtigsten Tipps, die du auf jeden Fall brauchst, um Sterne zu fotografieren.

Dann gibt es auch noch ein paar Sachen, die man braucht, um immer bessere Sternfotos zu machen. Zum Beispiel andere und bessere Objektive. Ich finde aber, dass man erstmal mit seinem Objektiv, das man hat fotografieren sollte. Weil ich habe noch kein besseres Objektiv gekauft und finde, dass meine Sternfotos auch gut aussehen. 😀

Wann solltest du Sterne fotografieren ?

Die beste Zeit ist: Wer hätte es gedacht Nachts. Aber das reicht nicht immer. Wenn du es kannst, dann fahre mal aufs Land. Da gibt es nicht nur die schönste Landschaft, sondern dort ist es auch am dunkelsten. Und das ist sehr wichtig. Auch wenn man nur in der nähe von einer Großstadt fotografiert, kann es passieren, dass das Bild zu hell wird und man die Sterne nicht sieht. Aber wie immer. Versuch es einfach mal. Vielleicht hast du Glück und das Foto wird auch in der Stadt super.

WICHTIG:

Es gibt eine sehr wichtige Sache. Deine Klamotten. Ich war schon so oft draußen fotografieren, wo ich immer wieder gedacht habe : Warum habe ich die Handschuhe oder die Mütze nicht mitgenommen? Und das nervt. Guck am besten vorher direkt, wie das Wetter werden soll. Du kannst die Sterne leider nur bei gutem Wetter fotografieren. Aber bei gutem Wetter, ist es Nachts auch am kältesten. Vor allem im Winter. Hole dir auf jeden Fall Handschuhe mit. Das ist das wichtigste. Weil wenn deine Hände gefroren sind, dann kannst du direkt nach Hause gehen. Weil so macht fotografieren gar keinen Spaß. Du darfst aber auch keine warmen Socken vergessen. Oder du holst dir direkt Wanderschuhe. Die sinnd sowieso praktischer. Sie halten warm und du kannst so lange im Matsch rumlaufen, wie du willst 😀 Und dann sind die Sachen wie Mütze, Jacke und Hose auch nicht schlecht 😀 Weil ohne diese Sachen wäre es nicht nur kalt, sondern auch ein bisschen komisch draußen rum zu laufen 😀

Wie schon bei meinem Beitrag über Langzeitbelichtung und Verschlusszeit, wäre es auch bei den Sternen gut, wenn du einen Fernauslöser hast. Aber den brauchst du auch hier nicht. Stelle einfach deinen Selbstauslöser auf 2 Sekunden und schon hast du kein verwackeltes Bild. Aber wenn du lieber im Auto sitzen und einen Kakao trinken willst, dann gibt es für die meisten Kameras auch eine App. So kannst du deine Kamera draußen hinstellen, ins Auto gehen und mit deinem Handy auslösen. Da gibt es auch keine Verwacklungen. Aber das ist nur ein Tipp für die faulen unter euch 😀

Fokus

Es ist immer wichtig, dass der Fokus passt. Im dunkeln ist es aber oft schwierig, den Autofokus einzustellen. Ich habe keine liegende 8 auf meinem Objektiv. Die liegende 8 steht für Unendlich fokussieren. Also mache ich es so wie immer. Ich versuche einfach so lange den Fokus manuell einzustellen, bis es stimmt. So wird es eigentlich immer nach 1,2 Minuten perfekt und ich kann anfangen, mit dem fotografieren.

Das waren dann die wichtigsten Tipps, um gute Stern-Bilder zu machen. Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen und die Tipps haben euch gefallen. Ihr könnt meinen Blog abonnieren, um keine Tipps zu verpassen. Bis zum nächsten Beitrag. Tschüss 😀

Oliver

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.