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15. Januar 2018 Comments (0) Fotografie

Was ist Langzeitbelichtung und Verschlusszeit ?

Langzeitbelichtung

Hi. Ich bin Oli und das ist mein Blog. Du fängst gerade mit dem Fotografieren an und fragst dich was Langzeitbelichtung ist ? Ich erkläre es dir so, dass du es verstehst.

In vielen Videos wird über Langzeitbelichtung gesprochen. Wofür man sie einsetzt und wie man es an der Kamera einstellen kann. Doch oft wird es so erklärt, dass man es immernoch nicht ganz versteht. Ich mache dir ein paar Listen und hoffe, dass du es dann verstehst.

Wofür benutzt man Langzeitbelichtung ?

  • Sterne fotografieren
  • Wasser fotografieren
  • Hell fotografieren
  • Nachts fotografieren
  • Wolken fotografieren

Du kannst es aber auch für ganz andere Sachen benutzen. Du musst es dann einfach mal ausprobieren. So habe ich es auch versanden. Aber was ist es überhaupt ?

Warum langzeitbelichtung wichtig ist.

Langzeitbelichtung wird sehr oft in der Fotografie eingesetzt. Man kann sie eigentlich bei fast jeder Situation einsetzen. Egal ob Profi oder Anfänger. Mit Langzeitbelichtung und verstellbarer Verschlusszeit bekommt man meistens schönere Bilder hin. Du hast viel mehr Optionen, um ein Foto zu machen. Du hast aber nicht nur mehr Optionen, sondern du kannst auch viel mehr Fotos machen. Mit der Verschlusszeit kannst du auch Fotos „einfrieren.“ Dafür musst du einfach eine ganz kurze Verschlusszeit haben. So kannst du dann Tiere oder Menschen einfrieren, egal wie schnell sie sich bewegen.

Was ist Langzeitbelichtung?

Langzeitbelichtung ist etwas, womit man ein „längeres Foto “ macht. An den meisten Kameras kannst du sie ganz einfach einstellen. Bei meiner Lumix g7 gibt es ein kleines Rädchen, welches du von links nach rechts drehen kannst, um so die Verschlusszeit einzustellen. Du kannst es zum Beispiel auf 3″ Sekunden einstellen. Dann dauert das Foto drei Sekunden lang. Du kannst es aber auch auf 1/4000 stellen. Dann dauert das Foto aber nicht 4000 Sekunden sondern es geht ganz schnell. Du kannst es dir so vorstellen. Du hast 100 Fische in einem Wasserbecken. Am Ende vom Wasserbecken hat du ein Rohr, dass mit einer Klappe verschlossen ist. Du sitzt in einem Raum und kannst einstellen, wie lange die Klappe hochgehen soll. Also stellst du mal 5″ Sekunden ein. In diesen 5″ Sekunden schaffen es vielleicht 15 Fische nach draußen. Danach stellst du es aber auf 1/2000. In dieser Zeit schafft es 1 Fisch nach draußen.

Beim fotografieren ist es genau so. Natürlich nicht mit Fischen 😀 Aber mit dem Licht. Wenn du die Verschlusszeit auf 5″ Sekunden stellst, dann kommt ganz viel Licht in die Kamera und das Bild wird heller. Aber wenn du die Verschlusszeit auf 2000 stellst, dann kommt ganz wenig Licht in die Kamera und das Bild wird dunkel.Deshalb benutzt man Langzeitbelichtung oft im dunkeln. Denn mit der Langzeitbelichtung kannst du das Bild auch im Dunkeln hell machen.

Langzeitbelichtung ist aber nochmal etwas anderes, als Verschlusszeit. Langzeitbelichtung sagt man nur dazu, wenn du die Verschlusszeit auf eine ganz lange Zeit eingestellt hat. So kann man dann Flüsse, die Milchstraße, Wolken oder einfach nur im Dunkelm fotografieren. Bei der Langzeitbelichtung braucht man aber einen festen Untergrund, weil sonst alles verwakelt ist. Egal ob ein Stativ oder einfach nur der Boden. Hauptsache du hältst die Kamera nicht in der Hand. Am besten ist aber ein Stativ, weil du ein Stativ überall hinstellen kann. Egal ob im Hohen Gras oder im Wasser. Ich zeige euch mal einen Vergleich. Hier habe ich gerade meine Schafe fotografiert, die mal wieder im Garten rumlaufen. 😀

Langzeitbelichtung

Das Bild habe ich mit einer Verschlusszeit von 1/8 gemacht. Es ist verschwommen und viel zu hell.

 

Langzeitbelichtung

Das Bild habe ich mit einer Verschlusszeit von 1/60 gemacht. Es ist nicht mehr verschwommen, aber es ist zu dunkel.

 

Langzeitbelichtung

Bei diesem Bild sollte man eine Verschlusszeit von 1/30 einstellen. Es ist nicht zu dunkel oder hell. Aber es kann immer sein, dass schnelle Objekte ein bisschen verschwommen sind.

Beim letzten Bild sieht man auch erst die richtigen Farben. Das Grün von der Wiese und das Braun von den Schafen. Bei Sachen die sich bewegen sollte man aber immer eine kurze Verschlusszeit einstellen. Bei schönem Wetter, kann man so sogar den Flügelschlag von einem Vogel einfangen. Es ist immer gut, wenn du ein Fernauslöser dabei hast. Aber keine Angst. Du kannst den Selbstauslöser auf deiner Kamera auch einfach auf 2 Sekunden stellen. Weil sogar das auslösen mit dem Finger auf der Kamera, kann zu verwaklungen führen. Man muss eigentlich immer auf das Wetter achten. Bei schönem Wetter muss man eine kürzere und bei schlechtem Wetter eine längere Verschlusszeit einstellen. Wenn ihr wissen wollt, wie man einen Fluss mit Langzeitbelichtung fotografiert, dann klickt einfach hier.Da man bald auch wieder die Milchstraße sieht, kann ich auch mal bei schönem Wetter einen Beitrag darüber schreiben, wie man die Milchstraße oder Sterne fotografiert. Dafür muss es aber erstmal wieder schönes Wetter geben. Das gibt es hier leider nicht so oft ;D

Du wirst es aber am besten verstehen, wenn du noch heute einfach raus gehst und es selber ausprobierst. Übrigens kannst du meinen Blog für mehr Foto-Tipps und Foto-Reisen abonnieren.

Ich hoffe der Beitrag hat dir gefallen und du hast verstanden, was Langzeitbelichtung und Verschlusszeit sind. Bis zum nächsten Beitrag.

Oliver

 

 

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